Kaffee-Touren in Jamaikas Blue Mountains


Lesezeit: 9 Minuten

Über dem Nebel, der an grünen Berghängen entlang wabert, klettert die Sonne am nächsten Gipfel in den Tag. Tau beglitzert die Blätter der sich in einer leichten Brise wiegenden Büsche, von denen du die ersten Vögel zwitschern hörst. Du geniesst die wohltuende Kühle und in der Nase kitzelt dich der Duft von frisch geröstetem Kaffee … SO fühlt sich ein Morgen in den Blue Mountains in Jamaika an! Es gibt fast keinen schöneren Tagesbeginn, als in Jamaika bei einem Tässchen Kaffee direkt vor der Unterkunft zu sitzen. Im Tässchen ist nämlich einer der erlesensten Kaffees der Welt:

Blue Mountain Coffee – ein wahrhaft königliches Getränk

Die Queen trank angeblich ein Tässchen am Morgen, Sean Connery tat es ihr gleich und die Japaner kaufen 70- 90 % der Ernte eines der teuersten Kaffees der Welt. Kaffee-Experten meinen, die Besonderheit am „Jamaica Blue Mountain Coffee“ sei seine Ausgewogenheit. Die meisten verbinden ja mit Kaffee eine gewisse Bitterkeit und Säure. Beides ist im Blue-Mountain-Kaffee nicht wirklich dominant. Dafür aber entfaltet sich ein intensives Aroma, mit natürlicher Süße und Milde. Sogar eingefleischte «Weiss und mit Zucker»-Trinker geniessen ihn schwarz. Am besten kommt das Aroma des Blue Mountain Kaffee zur Geltung, wenn er frisch gemahlen in der French Press oder als Filterkaffee zubereitet wird.

Übrigens kam auch der Kaffee – wie so vieles in Jamaika – erst durch die Kolonisation auf die Karibikinsel. 1728 bekam der damalige jamaikanische Gouverneur Sir Nicholas Lawes einige Arabica-Pflänzchen und -samen aus Martinique geschenkt, die daraufhin in St. Andrew am Rande der Blue Mountains angepflanzt wurden. Schon bald stellte sich heraus, dass die klimatischen Bedingungen dort geradezu ideal für den Anbau von Kaffee sind. Der Rest ist
– wie man so schön sagt  – „Geschichte“ und die Nachfahren dieser pflanzlichen Einwanderer gedeihen auch heute noch prächtig.

Die nahrhaften Böden der Blue Mountains und das regenreiche Klima sorgen für perfekte Anbaubedingungen für die anspruchsvollen Kaffeepflänzchen. Der berühmte jamaikanische Blue Mountain Coffee wird zwischen 500 und 1700 Metern über dem Meeresspiegel angebaut. Begünstigt durch die ultimative Kombination aus idealer Höhe, mineralreichem Boden, sanfter Wolkendecke, Bergschatten und reichlich Sonnenlicht, brauchen die in den Blue Mountains angebauten Beeren länger als andere, um zu reifen. Viel Zeit, damit sich der unverwechselbaren Charakter des Blue Mountain Kaffees entfalten kann – dieses spezielle Aroma mit Wiedererkennungswert, welches von Kaffeekennern sehr geschätzt wird.

Von der Kaffeekirsche bis in die Tasse – Kaffee erleben in der Mavis Bank Kaffeefabrik

Mit einem Marktpreis von derzeit etwa 120 Dollar pro Kilogramm ist der „Jamaica Blue Mountain“ eine der teuersten Kaffeesorten weltweit. Das liegt am außergewöhnlichen Aroma, der Handpflückung mit relativ geringer Ertragsmenge sowie einer Spezialverpackung in Holzfässern. Kaffeeanbau in den Bergen Jamaikas ist sehr arbeitsintensiv und benötigt viele Arbeitskräfte. Der Ertrag eines Kaffeestrauches ergibt am Ende nur bis zu zwei Pfund Rohkaffee – die ungerösteten Bohnen – pro Jahr. Geerntet wird an teils sehr steilen Hängen von Hand. Danach werden die Kaffeekirschen gewaschen, geschält und die Bohnen getrocknet, bevor der Rohkaffee nochmals handverlesen in die Röstung kommt und nach dem Abkühlen verpackt wird.

MAVIS BANK KAFFEEFABRIK – In der Kaffeefabrik kann man den ganzen Prozess von der rohen Kaffeebohne über das Rösten mit verschiedenen Röstgraden bis hin zur Verpackung des gerösteten Kaffees nachvollziehen. Hier wird Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00 Uhr die beliebte Marke „Jablum“ produziert. Die Bohnen dafür stammen von – vorwiegend kleineren – Kaffeeplantagen, die selbst keinen eigenen Kaffee rösten oder einen Teil ihrer Ernte an die Mavis Bank Coffee Company verkaufen. Die jamaikanische Kaffeeindustrie beschäftigt rund 120.000 Menschen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft des Landes.

Eine Führung in der Mavis Bank Coffee Factory ist spannend für jeden Kaffeetrinker. Zudem kann man vor Ort natürlich auch Jablum Blue Mountain Kaffee kosten und kaufen. Wir waren 2017 spontan in der Fabrik, es gibt keine festgelegten Führungszeiten und keine erforderliche Gruppenstärke. Sicherheitshalber könnt ihr euch für eine Tour in der Kaffeefabrik in Mavis Bank über die Website jablumcoffee.com anmelden.

TIPP: Meidet die Mittagszeit, denn Lunch ist die wichtigste Mahlzeit des Tages für Jamaikaner. Entsprechend viele Mitarbeiter sind dann in der Pause und man kriegt nicht so sehr viel zu sehen. Freitag wird ab Nachmittag nur noch verpackt und bis inklusive den ganzen Sonntag ruht die Produktion dann komplett, es finden auch keine Führungen statt.

Ein weiterer grosser Kaffeeerzeuger in Jamaika ist die Wallenford® Coffee Company. Früher einmal der führende Produzent von Blue Mountain Kaffee, wird bei Wallenford aktuell hauptsächlich der sogenannte Jamaica Highmountain Coffee produziert. Dieser stammt grösstenteils aus anderen hochgelegenen Anbaugebieten Jamaikas in den Gemeinden Clarendon, St. Catherine und St. James, aber auch aus Portland und St.Andrew. Die Wallenford® Coffee Company bietet unseres Wissens nach keine Touren in ihren Fabriken an.

Ein Muss für Kaffeeliebhaber – Kaffeetouren in Jamaikas Blue Mountains

Ein Ausflug in die Blue Mountains, ohne vom berühmten „Champagner der Kaffees“ gekostet zu haben, ist nicht komplett. Es gibt unzählige kleine Kaffeebauern in Jamaikas östlicher Bergregion. Allein die Mavis Bank Kaffeefabrik kauft von ca. 6000 Farmern Kaffeekirschen auf. Viele der Kaffeefarmen bieten auch einfache Unterkünfte an und zeigen Übernachtungsgästen gerne ihre Plantage. Aber auch als Durchreisender oder Ausflugstourist sollte man unbedingt eine der Kaffeetouren in Jamaika gemacht haben. Ein paar Anregungen gefällig?

Old Tavern Coffee Estate – Wanderung auf einer Kaffeefarm in Jamaika

Das Old Tavern Coffee Estate liegt an der B1 auf der Nordseite der Blue Mountains. Auf einer Höhe von etwa 1200 Metern ü.M. produziert die Familie Twyman als eine von wenigen Kaffeefarmen ihren eigenen „Single Estate Coffee“. Das heisst, vom Pflanzen des Kaffeesetzlings über die Ernte, Röstung sowie Verpackung findet alles auf der Old Tavern Kaffeeplantage selbst statt. Nur die Trocknung wird ausgelagert. Die Twymans gründeten die Plantage Ende der 60er Jahre, aber erst kurz vor der Jahrtausendwende durften sie ihren Kaffee selbst verarbeiten, rösten und verkaufen. Das Jamaica Coffee Board verlangt, dass aus Gründen der Qualitätssicherung alle Bohnen in einer offiziellen Fabrik verarbeitet werden sollen. Nun – qualitativ hält der Twyman’sche Blue Mountain Kaffee locker mit den „offiziellen“, wie Jablum oder Wallenford mit.

Eine besondere Spezialität des Old Tavern Coffee Estate ist die Peaberry-Bohne. Peaberries sind Kaffeekirschen, bei denen nur eine der beiden Bohnen in der Kirsche befruchtet wird und als einzelne runde Bohne in der Frucht reift. Kaffee aus Peaberry-Bohnen ist bei Kaffeekennern auf der ganzen Welt begehrt. Auf dem Old Tavern Coffee Estate werden diese Bohnen einzeln aus der Ernte sortiert, um separat verpackt und verkauft zu werden.

Etwa eineinhalb bis zwei Stunden kann man für die Kaffeefarmtour bei Twymans einplanen. Bei einer Wanderung über die Kaffeplantage haben wir von Leny alles über Kaffeeanbau und das Old Tavern Coffee Estate erfahren. Anschliessend ging es in die Sortiererei, wo auch geröstet wird, allerdings ist die Röstung nicht immer in Betrieb. Drei verschiedene Röstungen kann man direkt auf der Plantage kaufen, zwei davon werden zum Probieren angeboten. Die mit Schokolade überzogenen Kaffeebohnen sollen legendär sein. So legendär, dass sie bei unserem Besuch ausverkauft waren.

Zum Abschluss der Führung auf dem Old Tavern Estate genossen wir eine Tasse Kaffee und Gebäck mit Blick auf die nebelverhangenen Blue Mountains auf der Veranda des Haupthauses. Dort gibt es auch allerhand Bücher und viel Deko fürs Auge. Also wer die Tour auf der steilen Farm nicht mitlaufen kann oder mag, kann sich sicher so lange mühelos anderweitig beschäftigen. Twyman’s Kaffeeplantage kann man täglich, ausser sonntags, nur auf Voranmeldung besuchen. Kontaktiert das Old Tavern Coffee Estate am besten telefonisch unter +1 876 865 29 78.

Devon’s Coffee Ranch & Tours – „Kaffeeklatsch“ in Mulleth Hall

Wenn ihr keine Lust habt, ewig über Kaffeefarmen an steilen Berghängen zu kraxeln, ist die Führung auf Devon’s Coffeefarm and Tours vielleicht genau das Richtige für euch. Wir sind 2017 hier zufällig gelandet und waren auch 2022 auf Stipvisite bei der Obst-und Kaffeefarm der Familie Thomas. Etwa eine Stunde kann man für die Führung einplanen. Conrad Thomas vermittelt bei einem kurzen Spaziergang die Basics über Kaffeeanbau in den Blue Mountains. Anschliessend gibt es in einem Pavillion eine Tasse Filterkaffee, dabei könnt ihr die Aussicht geniessen und offene Fragen stellen.

Touren sollen täglich stattfinden, also könnte man – wie wir 2017 – theoretisch auch spontan zu Devon’s Coffee Ranch & Tours fahren. Der Weg dorthin ist recht gut ausgeschildert, wenn man auf der B1 aus Port Anonio Richtung Mulleth Hall in die Blue Mountains fährt. Besser jedoch ist es, eine Tour zu arrangieren, dann führt euch Kaffeeplantagenbesitzer Conrad Thomas persönlich. Kontaktiert dazu Devon’s Coffee Ranch & Tours entweder per E-Mail dcoffeefarmtours@yahoo.com oder ruft +1 876-439-0978 an.

James Dennis Coffee House – Röstfrischer Kaffeegenuss vom Holzfeuer

Als „echtes und authentisches Kaffeeerlebnis in den Blue Mountains“ beschreiben Besucher die wohl rustikalste der Kaffeetouren in Jamaika. Natürlich lernt man ebenso bei James Dennis alles über den Anbau des teuersten Kaffees der Karibik. Für eine Tasse davon muss man bei James Dennis allerdings auch selbst „ran“, denn hier ist alles „organic“ und „handmade“. So werden die Kaffeebohnen noch mittels Mörser und Stössel vom Fruchtfleisch der Kaffeekirschen getrennt. Anschliessend wird der Rohkaffee in der Sonne getrocknet. In einem Dutch Pot über knisterndem Holzfeuer werden die Bohnen etwa eine Stunde lang geröstet und müssen dabei immer wieder umgerührt werden.

Wie das schon duftet … Aber erst wenn er fertig geröstet und abgekühlt ist, wird er gemahlen – selbstverständlich mit Muskelkraft! Dann endlich kann der Kaffee – wie wir sagen würden „türkisch“ – aufgebrüht und anschliessend genossen werden. Wir hatten bei unserer Fahrt zum Holywell Park die Gelegenheit, kurz zu stoppen und ein paar Fotos zu machen. Da es bereits dunkel wurde, müssen wir unseren Besuch bei JD’s Coffee House jedoch bei einer unserer nächsten Touren in den Blue Mountains nachholen. Auf Nachfrage bei jdcoffeehouse_ via Instagram dauert die Tour ca. 30 – 45 Minuten und kann telefonisch +1 876-524-4954 via WhatsApp oder E-Mail an livingstonoraine@gmail.com vereinbart werden.

 

Noch mehr Kaffeetouren für Geniesser und Entdecker

Es gibt noch viele Möglichkeiten, dem berühmten Kaffee der Blue Mountains in Jamaika auf die Spur zu kommen. Wir haben euch ein paar Kaffeetouren in Jamaika ausgewählt, die auch wir noch nicht besucht haben, die aber bestimmt interessant sind:

CRAIGHTON ESTATE

 Die Craighton Estate Blue Mountain Coffee Tour ist die „Vorzeigetour“ unter den Kaffeetouren in Jamaika. Die vom Jamaikanischen Tourismusbüro promotete Führung geht über Kaffeefelder und in das historische Greathouse der Farm. Während der Tour erklärt euch der Guide, wie Kaffee angebaut, geerntet, geröstet und gebrüht wird. Ein CoffeeTasting rundet die Führung ab. Das Craighton Estate wird direkt verwaltet durch die japanische Ueshima Coffee Company, welche einer der führenden Exporteure von jamaikanischem Blue Mountain Coffee nach Japan ist. Eine Reservation für die Kaffeetour beim Craighton Estate könnt ihr auf der verlinkten Website vornehmen.

LIME TREE FARM

Natürlich werden hier keine Limetten, sondern Kaffee der Sorte Arabica angebaut und zwar umweltfreundlich. Auch auf der Kaffeefarm der Familie Bolton ist noch alles reine Handarbeit. Der qualitativ höhere Kaffee der kleinen Lime Tree Farm geht an die Mavis Bank Kaffeefabrik. Was nicht den strengen Qualitätsansprüchen entspricht, wird vor Ort von Hand weiterverarbeitet. Die Führung auf der Lime Tree Farm wirkt sehr persönlich und familiär. Man wird mit eingebunden, darf beispielsweise auch Kaffeekirschen pflücken und lernt fast nebenbei, worauf es dabei ankommt. Die Boltons vermieten ausserdem auch Holz-Cottages, in denen man fernab vom Trubel Kingstons durchatmen und die Natur geniessen kann.

Der Catherines Peak in den Blue Mountains von Jamaika ist durch die auf dem Gipfel montierten Antennenmasten nicht zu verkennen.

CLIFTON MOUNT ESTATE

Das Clifton Mount Estate liegt im Herzen der Blue Mountains an den Hängen des Catherine’s Peak. Clifton Mount produzierte bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts denn erlesenen Blue Mountain Coffee und soll sogar die weltweit älteste noch betriebene Kaffeeplantage sein. Auf dem Clifton Mount Estate wird die Marke „Cafe Blue“ produziert, jedoch die Trocknung ebenfalls nach Kingston ausgelagert. Die Kaffeekirschen werden teils maschinell bearbeitet und so unterscheidet sich hier das Besuchererlebnis ein wenig von dem auf den anderen Kaffeeplantagen. Dazu ist das Anwesen mit seinem historischen Haupthaus noch sehr fotogen.

Was allerdings auf allen Kaffeetouren in Jamaika gleich bleibt, ist das Tässchen Kaffee zum Probieren am Ende der Tour. Ebenfalls auf allen kann man Blue Mountain Kaffee käuflich erwerben. Selbst wenn ihr keinen Kaffee trinkt – ihr kennt doch sicher jemanden, der so ein exklusives Mitbringsel aus der Karibik  zu wertschätzen weiss, oder?

 

Käffchen schlürfen und Aussicht geniessen in Jamaikas kühlen Bergen 

Wenn ihr keine Zeit habt, eine von den erwähnten Kaffeetouren in Jamaika zu machen – kein Problem. Den berühmten jamaikanischen Kaffee könnt ihr natürlich auch geniessen, wenn ihr nur „aufm Sprung“ oder zur Durchfahrt in den Bergen seid. Macht eine Pause und geniesst die wunderschönen Aussichten, während ein duftender Blue Mountain Coffee eure Sinne belebt. Gelegenheiten dazu gibt es in den Blue Mountains einige, zum Beispiel:

CAFÈ BLUE / IRISH TOWN – In Irish Town schmiegt sich ein flaches, orangerot gestrichenes Gebäude neben der Strasse an den Berghang. Von aussen wirkt das Café Blue recht klein, aber das täuscht. Das Café Blue vereint die ruhige und entspannende Atmosphäre mit herrlichem Blick auf die üppigen Berghänge. Genießt euren Kaffee (das ist der vom Clifton Mount Estate) am Besten auf der Terrasse. Es gibt auch allerhand Snacks, wie Sandwiches, Backwaren, Salate oder Suppen zur Stärkung. Infos findet ihr auf der Website des Café Blue.

EITS CAFÈ / NEWCASTLE – Das „Europe In The Summer“ kann man nicht übersehen, obwohl es auch in einer Kurve liegt und nicht mal so auffällig gestrichen ist, wie das Café Blue. Aber gefühlt schon immer steht davor ein Oldtimer der, mit dem Namen dieser Örtlichkeit bemalt, seine Wirkung als Passanten-Stopper nicht verfehlt. Ausser mit Blue Mountain Coffee könnt ihr eure Gaumen mit „jamaikanischer Fusionsküche mit ausschließlich regionalen und saisonalen Zutaten, frisch vom Erzeuger …“ erfreuen. Wir haben 2017 beim  EITS Café gestoppt und erinnern uns besonders an die sehr erfrischende hausgemachte Limonade, frischen Salat mit einer grandios schmeckenden Salatsosse und die leckeren Crêpes.

Im EITS Café in den Bergen von Jamaika kann man gut essen und Blue Mountain Coffee trinken.

BLUE BREWS BISTRO / HOLYWELL – Lange war der Holywell Recreational Park nur für wanderlustige Naturgeniesser interessant. Doch schlagen hier an den Wochenenden neuerdings auch schicke Kingstonier auf. Die sind nicht unbedingt der Ruhe wegen hier oben, die wollen im neuen Park-Bistro „in style“ ihren Moccachino schlürfen und davon Instabildchen schiessen. Dafür bezahlen sie gerne auch den obligatorischen Park-Eintritt, weil sich das Blue Brews ja nun mal im Nationalpark befindet und ausserdem „Die Gebühr für den Park außerhalb unserer Kontrolle liegt …“ (Management Blue Brews Bistro). Der im Blue Brews Bistro servierte Kaffee ist jedenfalls vom Old Tavern Estate, die Kaffeekarte wartet mit hippen Spezialitäten auf. In der überraschend umfangreichen Speisekarte findet ihr allerhand fancy Gauemnfreuden.

TIPP: Wenn ihr sowieso eine Wanderung im Holywell Recreational Park geplant hattet und den Parkeintritt eh berappen müsst, dann gönnt euch als Belohnung einen Kaffee im Blue Brews Bistro. Habt ihr eine der Holzhütten im Park gebucht, ist der Parkeintritt im Preis inbegriffen und theoretisch könntet ihr euch dann im Blue Brews Bistro versorgen. Momentan funktioniert das aber nur am Wochenende. Unter der Woche hat das Blue Brews geschlossen.

Nun habt ihr zumindest einen kleinen Überblick über mögliche Kaffeetouren in Jamaika und wisst, wo in den Bergen ihr einen Blue Mountain Coffee geniessen könnt. Ganz sicher gibt es in den Blue Mountains noch viele Orte, wo ihr alles über den Anbau und die Verarbeitung eines der beliebtesten Genussmittel Mitteleuropas lernt. Wusstet ihr übrigens, dass die Finnen die Rangliste der eifrigsten Kaffeekonsumenten weltweit anführen? Bevor ihr jetzt weiterklickt, macht euch doch noch einen Kaffee und schaut euch dabei gerne auch unsere Tipps für die Blue Mountains in Jamaika an. 

B wie Blue Mountains – Tipps für Jamaikas kühle Berge

Wir wünschen euch jedenfalls viel Spass auf einer der vielen interessanten Kaffeetouren in Jamaika.

Der höchste Gipfel der Blue Mountains in Jamaika ragt 2256 m über den Meeresspiegel.

Folgt uns auch auf Social Media:

Unsere Facebook-Seite – entdeckt die offizielle FB- Seite von „Touchin‘ Jamaica“

Unsere Facebook-Gruppe tauscht euch mit anderen Jamaika-Reisenden
und Jamaika- Fans aus

Touchin‘ Jamaica bei Instagram

Kategorien:GENIESSER-TOURENSchlagwörter:, , , , ,

Was meinst du dazu?

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.