B wie Blue Mountains – Tipps für Jamaikas kühle Berge


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Weisse Strände, türkisblaues Meer, Palmen. SO stellt man sich Jamaika vor, oder? Dabei hat die spannende Karibikinsel weit mehr zu bieten, z.B. Bergwanderungen und Biking-Trails. Mehr oder weniger ist nämlich das ganze «Innenleben» Jamaikas bergig. Wir nehmen euch in diesem Beitrag mit in den Osten der Insel, wo sich – eingebettet in den einzigen Nationalpark Jamaikas – die beeindruckend hohen Blue Mountains erheben.

Der Blue and John Crow Mountains National Park in Jamaika erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 41000 Hektar. Sein Gebiet umfasst einen Großteil der Gemeinden Portland, St. Thomas, St. Andrew und einen kleinen Teil im Südosten von St. Mary. 1993 gegründet umfasst der Nationalpark drei Gebirgszüge: Die Port Royal Mountains im Westen sowie die Blue Mountains und die John Crow Mountains im Osten. Auf der Nordseite durchschneiden der Buff Bay River und der Rio Grande die Berge. 2015 wurde der Blue and John Crow Mountains National Park wegen seines reichen Natur- und Kulturerbes zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Der höchte Gipfel der Blue Mountains in Jamaika ragt 2256 m über den Meeresspiegel.

Der Gipfel des Blue Mountain Peak – der stolze 2256 m über den Meeresspiegel ragt – ist Jamaikas höchster Punkt. Man sagt, an klaren Tagen könne man vom Gipfel aus das 210 km entfernte Kuba sehen. Wir haben das nicht getestet, denn der Aufstieg auf den Peak liegt: Erstens nicht auf unserem Fitnesslevel. Zweitens: Man muss früh, sehr früh aufstehen, um den Sonnenaufgang zu sehen und Drittens: Klare Tage sind selten und nicht planbar.

Das Klima in den Höhenlagen ab 500 m ist aufgrund der mit Feuchtigkeit beladenen Nord-Ost-Passatwinde kühler als auf der restlichen Insel. Die Feuchtigkeit entlädt sich meistens um die Nachmittagsstunden als Regen, was im Zusammenspiel mit den Temperaturen für eine abwechslungsreiche Vegetation sorgt. Hier gedeiht auch einer der hochwertigsten Kaffees der Welt, der „Blue Mountain Coffee“.

Entdecke die Naturvielfalt der Blue Mountains auf Jamaika

Durch dieses Klima zeigt sich in Jamaikas Blue Mountains eine vielfältige und üppige Vegetation mit reichlich dichtem Baumbewuchs aus immergrünen Laubbäumen und Koniferen. Heimisch in dieser Bergregion sind beispielsweise der Karibische Wacholder (Juniperus lucayana) und der endemische Mountain Yacca (Podocarpus urbanii).

Unzählige Farne und mehr als 500 Arten von blühenden Pflanzen – über die Hälfte von ihnen sind nur auf der Insel zu finden – fühlen sich im Wolken- und Nebelwald der Blue Mountains in Jamaika wohl. Mehr über die vielfältige Flora der Blue Mountains kann man im CASTLETON BOTANICAL GARDEN, im Cinchona Botanical Garden oder im Botanischen Garten in Bath erfahren.

Die Blue Mountains beherbergen ebenso eine Vielfalt endemischer Tiere Jamaikas, zum Beispiel den zweitgrößten Schmetterling der Welt: den Grossen Schwalbenschwanz (Papilio homerus) aka Jamaican Giant Swallowtail. Auch der scheue jamaikanische Coney (Geocapromys brownii), eine Art Nagetier und die Jamaika Boa (Epicrates subflavus) leben in den Blue Mountains auf Jamaika, zeigten sich uns aber bisher nicht.

Für Vogelbeobachter sind die Blue Mountains ein sehr ergiebiges Gebiet. Denn ausser den in Jamaika endemischen Vogelarten kann man hier übers Jahr viele Zugvögel beobachten. Heimisch und endemisch sind in dieser Bergregion beispielsweise der Jamaican Mango Hummingbird, der Red Billed Streamertail und der Jamaican Tody. Aber auch die immer selten werdende, bedrohte Jamaika-Amsel (Nesopsar nigerrimus) ist hier ungestört.

Wasserfälle und Wandertrails in Jamaikas Blue Mountains

Wo hohe Berge an tiefhängenden Wolken kratzen, da sind auch Flüsse und Wasserfälle nicht weit. Viele von ihnen kann man schon in den tieferen Lagen der Blue Mountains erkunden. So wie die Reach Falls oder die Nanny Falls. Für manche muss man weiter rauf und braucht unter Umständen sogar einen Führer. Die Cascade Falls beispielsweise hätten wir ohne die Hilfe inselkundiger Touristenführer niemals gefunden.

Das Wasser der Flüsse, die in den Blue Mountains entspringen, wird durch viele Gesteinsschichten gefiltert. Der Hope River und auch der Wag Water River versorgen die Hauptstadt Kingston mit kostbarem Nass. An einer Quelle in den Bergen könnt ihr also bedenkenlos eure Proviantflaschen füllen.

Imposanter Wasserfall - die Cascade Falls in den Blue Mountains.

Die erfahrenen Wanderer unter euch wissen, dass es ratsam ist, genug Getränke und auch einen Snack einzupacken, bevor man in unbekanntes Terrain aufbricht. Über 15 km kann man in den Blue Mountains auf Jamaika offiziell erwandern. Jedoch ohne Führer ist dies nicht empfehlenswert und wer ohne Erfahrung loswandert, gilt gar als lebensmüde. Perfekte Orte für Wanderverrückte und Ruhesuchende, die die Blue Mountains wandernd entdecken wollen, sind Portland Gap (von hier könnt ihr zum Blue Mountain Peak Trail starten) und Holywell.

Unser Geheimtipp für die Blue Mountains in Jamaika:
Eine Auszeit im Holywell Recreational Park

In Holywell haben wir eine der Holzhütten im Park gemietet und dort die Nacht in der Ruhe der Blue Mountains verbracht. Die grösste Hütte heisst Cupressus und bietet – aufgeteilt auf zwei Schlafzimmer und einen Gemeinschaftsraum mit Kamin – komfortabel Platz für 6 Personen. Verschiedene Trails oder geführte Touren zu Fuss kann man im Holywell Recreational Park auch machen. Wir wären gerne noch länger geblieben, aber die Wochenenden sind immer weit im Voraus ausgebucht. In einem separaten Beitrag erzählen wir euch bald noch mehr über den Holywell Recreational Park in den Blue Mountains.

Im sehr gepflegten Holywell Recreational Park gibt es mehrere ausgeschilderte Wandertrails, die zum Beispiel zu schönen Aussichten oder zu einem Wasserfall führen. Wir haben es noch nicht geschafft, diese zu erkunden. Das Wetter und die knappe Zeit liessen es einfach nicht zu.

Infos zu Öffnungszeiten, geführte Wandertouren, Tipps und vieles mehr gibt’s im „Holywell Recreation Guide“

Jamaikas höchste Gipfel stürmen? Nicht easy, aber möglich!

Etwas rustikaler geht es in Portland Gap zu. Dort gibt es eine Übernachtungsmöglichkeit im Hostelstil mit mehreren Zimmern in 2 Gebäuden. Man kann in Stockbetten oder auf dem Boden übernachten. Es gibt auch eine Gemeinschaftsküche, einen Grill sowie Toiletten und Duschen. Portland Gap ist ein guter Startpunkt für die Wanderung auf den
BLUE MOUNTAIN PEAK.

Infos zu Öffnungszeiten, geführte Wandertouren, Tipps und vieles mehr gibt’s im „Peak Trail and Portland Gap Guide

Auch diverse andere Unterkünfte bieten Unterstützung beim Bezwingen des zweithöchsten Gipfels der Karibik an. Nicht wenige von ihnen befinden sich auf Kaffeefarmen und bieten einfache Übernachtungsmöglichkeiten an.

Der Catherines Peak in den Blue Mountains von Jamaika ist durch die auf dem Gipfel montierten Antennenmasten nicht zu verkennen.

Weniger beschwerlich ist der Aufstieg zum Gipfel des ca. 1540 m hohen CATHERINE’S PEAK. Der Startpunkt des Trail befindet sich allerdings im Trainingslager der Jamaikanischen Defence Force in Newcastle. Unter Umständen muss man sich vorher beim Wachhabenden anmelden und registrieren. Der Trail zum Catherines Peak ist fast durchgängig betoniert, er ist aber teils zugewachsen und es liegt feuchtes Laub darauf. Man sollte also auch mit gescheitem Schuhwerk schauen, wo man hintritt. In 45 Minuten bis einer Stunde ist man oben. Meistens ist der Catherines Peak jedoch wolkenverhangen und die Aussicht nicht so spektakulär wie die des Blue Mountain Peak.

Erkunde die Blue Mountains mit dem Fahrrad

Seid ihr begeisterte Mountainbiker? Dann wird euch gefallen, was ihr gleich lest, denn die Blue Mountains in Jamaika kann man tatsächlich mit dem Rad erkunden. Füttert eure Augen mit dem freien Blick auf die ständig wechselnden Bergpanoramen. Erfrischt euch mit einem kühlen Schluck Quellwasser direkt am Wegesrand. Füllt eure Lungen bei jedem Pedaltritt mit der sauberen, würzigen Luft der Blue Mountains … Eine geführte Tour ist freilich ratsam,

TIPP: Seit mehr als 20 Jahren bietet Blue Mountain Tours Jamaica geführte Touren in den höchsten Bergen Jamaikas an. Ob gemütlich per Pedes oder rasant Downhill mit dem Mountain Bike – die erfahrenen Guides wissen, wie man die Blue Mountains in Jamaika am geschicktesten nimmt.

Eine Radtour durch die Blue Mountains in Jamaika kann man besipielsweise bei Blue Mountain Tours buchen.

Könige der Blue Mountains – Die Maroons von Jamaika

Die Ersten, die Jamaikas Berge zu ihrem Refugium wählten, waren die Windward Maroons mit ihrer legendären Anführerin Nanny. Maroon ist ein verenglischtes Wort, welches ursprünglich aus dem Spanischen stammt. „Cimarrón“ bedeutet soviel wie „wild“ oder „entsprungen“. Die Maroons in Jamaika sind Nachkomme von ehemals Versklavten, die in die Berge flüchteten. Dort lernten sie, natürliche und geologische Gegebenheiten zu ihrem Vorteil im Freiheitskampf gegen die britischen Soldaten zu nutzen. Überall in diesen Bergen entwickelten die Maroons versteckte Siedlungen und ein Netz von scheinbar unsichtbaren Pfaden. Lange gelang es ihnen auf diese Weise, den Widersachern zu trotzen.

Wenn ihr tiefer in die Geschichte der Maroons eintauchen möchtet, solltet ihr eine ihrer wenigen noch existenten Siedlungen besuchen. Vorherige Anmeldung beim Oberhaupt der Gemeinde, dem Colonel, ist ratsam. In Moore Town – ehemals Nanny Town – wird die Lebensweise der Maroons anhand von Ausstellungsstücken in einem kleinen Museum gezeigt. Anschliessend führt euch Colonel Wallace Sterling zu den versteckten Nanny Falls. Dabei erklärt er anschaulich, wie die Maroons die Natur zu nutzen wussten.

In Charles Town führt eine Frau die Gemeinde der Maroons. Marcia Douglas aka „Kim“ führt die Maroons als erste Frau in der „Neuzeit“, nachdem Colonel Frank Lumsden 2015 starb. Sie ist eine Nachfahrin des einstigen Anführers Quao, der sich mit Gefährten wie Nanny und Cudjoe gegen die kolonialistischen Angreifer zur Wehr setzte. Colonel Douglas ist  – wie ihren Vorgängern – sehr wichtig, die Traditionen der Maroons zu bewahren und an die jüngeren Generationen weiter zu geben.

So verwundert es nicht, dass die „Charles Town Maroons Drummer and Dancer“ nicht nur in Jamaika bekannt sind, sondern die Kultur der Maroons bereits im Ausland repräsentieren durften. Immer Ende Juni veranstalten die Maroons in Charles Town ihr  jährliches „International Charles Town Maroon Conference & Festival“. Auch in Charles Town sind Besucher willkommen und können sich über die Website der Charles-Town-Maroons für eine Tour im Asafu-Yard – dem Besucherzentrum – anmelden.

Rückzugsort Blue Mountains – Die Rastafaris von Jamaika

Die Trommel gilt auch bei den Rastafari als wichtiges Symbol für Afrika. Jahs Geist ist für sie in der göttlichen Energie der Trommel gegenwärtig. Die Rhythmen und die Gesänge der Rastafari in Jamaika beeinflussten massgeblich die Entstehung des Reggae. Die Rastafaris in Jamaika kämpfen bereits seit etwa hundert Jahren um Anerkennung des Rastafarianismus als eigene Religion. Da sich Rastas auch offen gegen die Regierung und Politiker stellen, waren und sind sie jenen natürlich ein Dorn im Auge. Die absolut sinnlose „Jagd auf die Rastafari“ in Jamaika ebbte erst nach 1970 ab. Mittlerweile hatten sich viele in die Berge zurückgezogen.

Viele der Farmer in den Blue Mountains leben auch heute noch dort auf ihre Weise den Glauben der Rastafari. Sie bauen neben dem, was sie als Selbstversorger brauchen, oft auch Kaffee an und vermieten einfache Unterkünfte. Diese kleinen Kaffeefarmen sind in den ganzen Blue Mountains verstreut. Ganze Rasta-Gemeinden in Jamaika, die für Besucher offen sind, sind jedoch selten. Bekannt sind uns Bobo Hill, die Gemeinde der Bobo Shanti bei Bull Bay und die „School of Vision“ in den Blue Mountains.

Sabbath mit den Niahbinghi in der School of Vision

Die School of Vision ist eine recht junge Gemeinde der Nyahbinghi in den Bergen bei Irish Town. Sie wurde erst um die letzte Jahrtausendwende herum von Rastafari aus dem Ausland gegründet. Jeden Samstag halten sie den Sabbath ein, es dürfen an diesem Tag keine körperlichen Arbeiten verrichtet werden. Stattdessen versammeln sich alle im Tabernacle und es wird Bibelkunde betrieben. Der Priester interpretiert dabei wichtige Stellen der Bibel im Sinne des Rastafari-Glaubens. Anschliessend nimmt die Gemeinde mit Trommeln und Gesängen Verbindung zu Jah auf.

Beim Besuch der Rastagemeinde "School of Vision" in Jamaikas Blue Mountains hat man eine tolle Aussicht nach Kingston.

Besucher sind willkommen, die Gemeinde gibt sich offen. Dennoch wird ein Eintrittsgeld – im Mai 2022 waren es 3000 JMD p.P. – gefordert. Fotos und Videoaufnahmen sind während der Zeremonie nicht erwünscht und aus Respekt haben wir uns auch daran gehalten. Der steile, teils unbefestigte Aufstieg war für untrainierte Endvierzger wie uns recht anspruchsvoll und dauerte etwa eine halbe Stunde. Dafür hat man dann auch einen überwältigenden Blick über die Berge auf Kingston. Bringt euch ein Jäckchen mit. Wenn es windig ist, ist es recht frisch.

„Come celebrate Nyah Binghi with us! Chanting, drumming, and worship!“

TIPP: Es reicht, ca. 13:45 Uhr bei der School of Vision zu sein, wenn ihr die Bibelstunde überspringen und nur den Trommeln und Gesängen der Rastafari lauschen wollt. Lange Hosen sind für männliche Besucher angebracht. Damen müssen die Schultern, Arme und die Haare bedecken. Ein Rock oder Kleid, welches die Beine gut bedeckt sind Voraussetzung für den Besuch in der School of Vision.

Rastafarifrau Tasheia kümmert sich um Besucher, sie erzählt etwas über die Entstehung und den Alltag der Community, vermittelt Basiswissen über die Lebensweise der Rastafari und beantwortet auch Fragen dazu. Wer tiefer in die Lebensweise der Rastafaris eintauchen oder einfach den Spirit einfangen möchte, für den ist ein Besuch bei der School of Vision sehr interessant. Es werden übrigens auch einfache Unterkünfte angeboten, die man beispielsweise auf der Website der School of Vision buchen kann.

Ein Muss für Kaffeeliebhaber – Kaffeefarm-Tour in den Blue Mountains

Ohne Kaffee in den Tag starten? Für uns unmöglich. Auch in Jamaika stellen wir unsere erste Dosis Coffein des Tages stets sicher. Ein Ausflug in den Blue Mountains ist für Kaffeejunkies nicht komplett, ohne vom berühmten „Champagner der Kaffees“ gekostet zu haben. Kaffeefarmen gibt es viele, einige von ihnen bieten ganz offiziell Touren an. Beispielsweise das Old Tavern Coffee Estate der Familie Twyman, welche als eine der wenigen Kaffeefarmen ihren eigenen „Single Estate Coffee“ herstellt.

Das heisst, vom Pflanzen des Kaffeesetzlings über die Ernte und die Röstung bis zum ersten Schluck Blue Mountain Kaffee findet alles auf der Old Tavern Kaffeeplantage selbst statt. Nur die Trocknung wird aus Platzgründen nach Kingston ausgelagert. Twyman’s Kaffeeplantage kann man täglich ausser sonntags nur auf Voranmeldung besuchen. Kontaktiert sie am besten telefonisch unter +1 876 865 29 78.

Genauso interessant ist der Besuch in einer Kaffeefabrik in den Blue Mountains. In Mavis Bank wird der als Mitbringsel aus Jamaika beliebte Jablum Kaffee produziert. Die Bohnen dafür stammen von umliegenden – auch kleineren – Kaffeeplantagen, die selbst keinen eigenen Kaffee rösten oder einen Teil ihrer Ernte an die Mavis Bank Coffee Company verkaufen. Eine Führung durch die Mavis Bank Coffee Factory ist interessant, zudem kann man vor Ort gleich den Jablum Blue Mountain Kaffee kaufen. Für eine Tour in der Kaffeefabrik in Mavis Bank anmelden könnt ihr euch über die Website jablumcoffee.com.

Noch mehr Wissenswertes für die Blue Mountains in Jamaika

Das Wetter in den Blue Mountains auf Jamaika kann sich von jetzt auf gleich ändern. Dann sinken auch die Temperaturen. In den hohen Lagen sogar bis auf um die 10 Grad in der Nacht. Also sind warme Sachen für Frostbeulen Pflicht, wenn ihr in den kühlen Bergen Jamaikas übernachtet.

Die Positionen auf Google Maps sind – je tiefer man in den Bergen ist – nicht sonderlich verlässlich. Einfach so zum nächsten Wasserfall oder gar alleine zum Blue Mountain Peak loszulaufen, ist keine gute Idee. Nehmt einen ortskundigen Führer mit, eure Gastgeber wissen meistens einen.

Die Strassenzustände in den Blue Mountains auf Jamaika sind nicht zu unterschätzen. Unvorhersehbare Erdrutsche durch Starkregen, machen Wege unbefahrbar und manchmal sogar zur Sackgasse. Wir bevorzugen aus Erfahrung mit den örtlichen Gegebenheiten heraus für die Blue Mountains ein Auto mit Allradantrieb und hoher Bodenfreiheit.

Fahren in den Blue Mountains setzt beim Fahrer höchste Konzentration voraus und ist alles Andere, als entspannt. Natürlich kann man Vieles in den Blue Mountains aber auch im Rahmen einer geführten Tour entdecken. Noch interessanter ist eine Rundtour, bei der noch andere spannende Gegenden in Jamaika auf dem Programm stehen.

Die Blue Mountains in Jamaika scheinen durch den feinen Niederschlag, als wären sie in einen blauen Nebel gehüllt.

In den Blue Mountains gibt es noch so viel mehr zu entdecken, worüber man erzählen könnte. Wir selbst haben längst nicht alles gesehen und so stehen die Blue Mountains in Jamaika weiter auf unserer To-Do-Liste. Dennoch hoffen wir, ihr habt in diesem Beitrag Inspirationen und Tipps für eure individuelle Erfahrung in den höchsten Bergen Jamaikas gefunden.
Tipps für die Blue Mountains in Jamaika.
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