Winnifred Beach ~ Portland


Der authentisch jamaikanische Winnifred Beach ist ebenso wie der Frenchman’s Cove Beach im „Parish der aufgehenden Sonne“ auf Jamaika zu finden. Er ist beliebt bei Jamaikanern sowie Jamaika-Reisenden, die das jamaikanische Lebensgefühl erleben wollen. Winnifred Beach ist grösser als der Frenchman’s Cove Beach, der Sand ist etwas gröber, aber trotzdem hell und lädt zum Sonnenbaden ein. Wer Schatten sucht, wird ihn unter den riesigen Mandelbäumen finden. Das ruhige, kristallklare Wasser ist anfangs recht seicht und von ganz flachem Felsgestein durchzogen. An einem weiter vorgelagertem Korallenriff soll man wohl auch schnorcheln können.

Wie kommt man zum Winnifred Beach auf Jamaika?

Der Winnifred Beach liegt nur 10 Autominuten entfernt östlich vom Postkartenstrandidyll des Frenchman’s Cove. Er ist wirklich gut versteckt, das kleine Hinweisschild auf der linken Seite kann man leicht übersehen. Die Buckelpiste zum Eingang über die wir 2017 den Strand erreichten, scheint endlich einer Strasse gewichen zu sein- Halleluja! Parken kann man dann drinnen am Rand des Strandes unter Bäumen. Routetaxis, von Port Antonio oder Anchovy her kommend, setzen Besucher sicher gern mindestens an der Hauptstrasse ab. Von dort aus kann man tagsüber zu Fuss entweder die Zufahrt für Fahrzeuge nutzen oder einen zwar als Fussweg erkennbaren, jedoch ein wenig abenteuerlichen Buschpfad zum Strand nehmen.

Von Einheimischen gern besuchter Strand- Winnifred Beach Jamaika

Sonnen, Chillen, lecker Essen – ein Strandtag unter Einheimischen am Winnifred Beach

Winnifred Beach ist ein öffentlicher und kostenloser Strand, aber es passiert unter Umständen, dass man um etwas Geld (wir gaben 200 JMD) für die Strandreinigung gebeten wird, um die sich Freiwillige aus der Community von Fairy Hill kümmern. Man sieht hier viele grosse und kleine Jamaikaner, die sich am und im Wasser amüsieren und dementsprechend lebhaft geht es besonders an Wochenenden zu. An bunten Büdchen werden Souvenirs und lokale Leckereien, wie Suppen, Jerk Chicken und alles was das Meer hergibt, verkauft. Davon leben die Menschen hier und schicken ihre Kinder zur Schule Das Jerk Chicken mit Festival bei einer der Strandküchen hat uns sehr gut geschmeckt. Alles wird ohne das Vorhandensein von Strom gemanaged, also verkaufen die Strandküchen das, was sie für den Tag mitgebracht haben. Später am Nachmittag ist das Essen meist aufgegessen und das Bier (wenn es gekühlt war) natürlich auch nicht mehr ganz kalt. Was besonders auffällt, sind die vielen Hunde hier, für die der Strand natürlich auch gratis, aber nicht umsonst ist. Sie sind ein bisschen aufdringlich, wenn sie vermuten, es könnte ein wenig Futter für sie abfallen. Sonst aber sind sie eher friedlich und lieben es genauso wie die Besucher, gemütlich am Strand zu liegen. Und dass sie das hier dürfen, ohne agressiv verjagt zu werden, fanden wir schön.

Noch mehr Tipps für den Winnifred Beach

Den Preis für das Essen hätten wir wohl besser vorher erfragen sollen, es kam uns vergleichsweise teuer vor. Es gibt einfache Umkleiden und Toiletten, aber da der Winnifred Beach noch nicht an die Wasserversorgung angebunden ist, funktioniert die Spülung nicht immer. Zur Zeit wird dafür Wasser aus einem benachbarten Fluss gepumpt. Duschen gibt es darum ebenfalls keine. Obwohl man sich bemüht Winnifred sauber zu halten, empfehlen wir das Tragen von Fussbekleidung, es kann allerhand Scharfkantiges und Spitzes im Sand und im Wasser lauern, auch die Felsen sind manchmal recht spitz. Am Ende eures Strandtages am Winnifred Beach brecht rechtzeitig vor Einbrechen der Dunkelheit wieder auf, es gibt keinen Strom, das heisst, es gibt auch auf dem Weg kein Licht.

Winnifred Beach Jamaika

Der Winnifred Beach in Portland wirkte auf uns sehr ursprünglich und lebendig und versprühte einen ganz eigenen Charme. Die Menschen, die hier tagein, tagaus ihr Brot verdienen und die Besucher – die den einzigen öffentlichen und kostenlosen Strand Portlands geniessen – kämpfen dafür, dass es so bleibt. Seit Jahren bemüht sich die staatliche Urban Development Corporation darum, die Strandverkäufer zu vertreiben und den Winnifred Beach zu kommerzialisieren. Das wäre aber sehr schade, nicht nur für die Verkäufer. Viele von ihnen sind schon seit Jahrzehnten feste Institutionen dort. Wer sich schnell von Strandverkäufern belästigt fühlt, sollte Gratis-Strände auf Jamaika besser meiden.

Jamaika-Reisenden, die gern es authentisch jamaikanisch und lebhaft lieben, können wir den Winnifred Beach wirklich empfehlen. Zumal uns ein jamaikanisches Vögelchen zwitscherte, dass in nächster Zeit am Winnifred Beach noch mehr Entwicklung und Ausbau zu erwarten ist. Darauf freuen wir uns, wenn wir mal wieder in der Gegend sind…

Mitreisen könnt ihr übrigens auch hier:

Unsere Facebook-Seite – die offizielle FB- Seite von „Touchin‘ Jamaica“

Unsere Facebook-Gruppe – zum Austausch mit anderen Jamaika-Reisenden
und Jamaika- Fans

Kategorien:STRÄNDE, Strände im Osten von Jamaika

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