H wie HO(S)TELS im NORDEN Jamaikas


OCHO RIOS/ ELTHAM

RITA’S HOME AWAY FROM HOME

In Eltham, einem Dorf bei Ocho Rios, haben sich die Holländer Rita und Jo in ihrem Ferien-Wohnhaus vor Kurzem ein charmantes Bed & Breakfast eingerichtet. Rita’s Home Away From Home  vermietet insgesamt 3 in karibischem Stil eingerichtete, sehr gemütliche, blitzsaubere Zimmer mit ausreichend grossen, bequemen Betten. Klimaanlage und Ventilator sind ebenfalls in allen Zimmern vorhanden. Wir hatten das Mangozimmer, welches sie normal nur vergeben, wenn sie nicht auf der Insel sind. Dieses hat ein eigenes Bad mit heissem! Wasser und gratis Pflegekosmetika. Auch ein kleiner Kühlschrank, in dem man Getränke kühlen kann, ist im Mangozimmer zu finden. Das Almond-Tree und das Ackee-Tree- Zimmer teilen sich ein Badezimmer.

Bed and Breakfast in Eltham bei Ocho Rios.

Morgens sassen wir beim gemeinsamen Frühstück, welches Rita und Jo mit viel Liebe zubereiteten. Abendessen kann man einen Tag im Voraus bestellen. Auf der grosszügigen, geschützten Terrasse kann man dem Dorftreiben zusehen und die Abende bei einem kühlen Getränk ausklingen lassen. Die beiden Gastgeber sind gesellig, unkompliziert und haben auch ganz viel Spass daran, Gästen ihre Lieblingsplätze in der Gegend zu zeigen.

Wenn Rita und Jo nicht auf Jamaika sind, werden die Gäste auf Wunsch von einer jamaikanischen Haushälterin umsorgt, die täglich nach dem Rechten schaut. Aber auch Selbstverpflegung ist dann möglich. 

Für uns ist Rita’s Home Away From Home der Beweis dafür, dass es nicht immer der Meerblick sein muss, der Jamaika-Reisende glücklich machen kann. Rita und Jo sind in Eltham durch ihre Hilfsbereitschaft bekannt und werden respektiert. Bei diesen warmherzigen Menschen haben wir uns sehr sicher, wohl und wie zuhause gefühlt. Der Besuch bei Rita und Jo war ein perfekter Abschluss unserer Jamaika-Tour 2019 und wir empfehlen darum dieses gemütliche „Home away from Home“ zu gern weiter. 

 

DRAX HALL/ ST.ANN’S BAY

ONE LUXE JAMAICA VILLA

(Fotos folgen) In der Oneluxe Jamaica Villa, die vom deutschen Auswander Michael Sondern und seiner Frau Sofia vermietet wird, sind wir eher zufällig gelandet. Ursprünglich war geplant, Sofia und Michael – den wir aus früheren Begegnungen schon kannten – in seinem Wohnhaus zu besuchen. Da sich das Paar ihr Haus mit mehreren Katzen teilen, wollten wir aber Lars Allergie nicht strapazieren und durften auf die Villa ausweichen. Die Villa und das Wohnhaus nebenan befinden sich in einer geschützten Wohnanlage. Dadurch ist man sehr sicher untergebracht und wir konnten auch unseren Mietwagen bedenkenlos  vor der Villa parken. Den gebotenen, komfortablen Luxus konnten wir gar nicht richtig ausreizen. Der blaustrahlende Pool sowie die überall verteilten gemütlichen Lümmelmöglichkeiten blieb fast ungenutzt und der tolle Jacuzzi auf der Dachterrasse hat uns nur von aussen gesehen. Dabei kann man von dort aus nachts so schön Sterne gucken.

Auch die sehr gut ausgestattete Küche mit wirklich allen erdenklichen Haushaltsgeräten nutzten wir, ausser um ein kaltes Frühstück zu richten, nicht wirklich. Warum auch drinnen hocken, wenn man die Wahl zwischen Balkon und Dachterrasse hat, um Frühstück mit Meerblick und Sonnenaufgang zu geniessen? 

Die ansprechend möblierten zwei Zimmer der Villa sind schon fast Suiten. Man hat ausreichend Platz für sich selbst und kann Gepäck und Inhalt im Ankleidebereich unsichtbar versorgen. Die Betten waren auch für Lars (1,84 m) gross genug und wirklich sehr bequem. Die Nächte in der Villa sind sehr ruhig und erholsam. Wir haben das sehr genossen, weil wir selten in solch festen Unterkünften sind, dass man nachts nichts von der Jamaikanischen Nachtmusik mitbekommt.

Das Badezimmer ist grosszügig gestaltet, in der geräumigen Dusche mit zuschaltbarem Regeneffekt findet man hochwertige Pflegekosmetika und es gibt warmes Wasser. Pssst, meine Damen… es steht ein sogar leistungsfähiger Haartrockner zu eurer Verfügung! Selbstredend ist die gesamte Villa supersauber und von Michael und Sofia hat man jederzeit Unterstützung bei allen Anliegen.

Wenn wir auch wirkliche Luxusbanausen sind, wissen wir diese Art Annehmlichkeiten trotzdem sehr zu schätzen. Wir haben uns in der Oneluxe Jamaica Villa wohl gefühlt und empfehlen sie gerne luxusorientierten Jamaikareisenden weiter. 

 

RUNAWAY BAY – SALEM

HOUSE ERABO

Das House Erabo wird von Elke Macdonald geführt, die mit ihrer jahrzehntelangen Jamaikaerfahrung eine Institution auf der Insel ist. Sie selbst lebt im oberen Bereich des Hauses.  Die Lage an der Hauptstrasse bietet eine gute verkehrstechnische Anbindung. Am hauseigenen kleinen Strand hat man die Gelegenheit, sich direkt am karibischen Meer zu erholen, ohne einen Fuss vom gepflegten Gelände zu setzen.

Auf der Terrasse mit Meerblick kann man sich auf bereitgestellten Liegestühlen sonnen oder Mahlzeiten im Freien zu sich nehmen. Trotz der prominenten Lage fühlten wir uns dank der beiden vierbeinigen Wächter Bruno und Luna sehr sicher und wohl. Auf dem Anwesen gibt es noch einen Pavillon mit zwei Hängematten, was ebenfalls gemeinsam genutzt werden kann.

Elke Mcdonald Guesthouse

Drei Nächte durften wir Elkes unaufdringliche Gastfreundschaft und die tolle Lage und Ausstattung ihrer Unterkunft in einem Doppelzimmer für 35 €uro/Nacht geniessen, in dem auch drei Personen Platz hätten. Im zum Zimmer gehörenden Badezimmer gibt es eine Dusche mit warmen Wasser UND eine Wanne, alles ist sauber. Hand- und Duschtücher gehören ebenfalls zum Standard im Haus Erabo. Im Haus gibt es mehrere Zimmer, jeweils mit eigenem Bad, ein gemütliches, grosses, gemeinsam genutztes Wohnzimmer und eine gemeinsame Küche. Die Ausstattung der Küche mit Gasherd und Kühlschrank lässt kaum einen Wunsch offen und ist perfekt für Selbstversorger. Wer nicht selbst kochen möchte, findet direkt in der Nähe lokale Cookshops, Restaurants und Bars, auch Supermärkte sind nahebei.

Elke ist, wie man uns schon prophezeit hatte, eine grossartige Gastgeberin und ihr House Erabo ist eine der besten Unterkünfte, die wir je auf Jamaika hatten. Services wie angebotene Touren haben wir nicht genutzt, weil wir uns selbst organisiert hatten.

Wir haben uns bei Elke absolut wohl gefühlt und so steht auch das Erabo auf unserer «Weiterempfehlungs-Liste».

 

ROYAL DECAMERON CLUB CARIBBEAN

Das Royal Decameron Club Carribbean, welches sich ca 1,5-2 Std. entfernt von Montego Bay im Norden der Insel befindet, ist ein wirklich hübsches All-Inclusive-Hotelresort im Bungalowstil. Günstig gelegen für Ausflüge an viele sehenswerte Plätze auf der Insel. Die schöne, grüne und gepflegte All-inclusive- Anlage ist recht weitläufig und die Zimmer befinden sich meist in schnuckeligen, weissen, luftigen Bungalows im karibischen Stil, wobei ein Bungalow gleich ein Doppelzimmer ist. Es gibt allerdings auch ein Gebäude mit geräumigen Suiten und am Rand der Anlage mehrere «Courtyard-Zimmer», die nicht ganz so komfortabel sein sollen, wie die Bungalows, die wir bevorzugen.

Als wir das zweite Mal dort waren, bot man uns ein kostenloses Upgrade auf eine Suite an, die wir dankend annahmen, denn wir waren zu dritt. Alle Unterkunftskategorien waren stets sauber, leider war die Suite, wegen des innenliegenden und somit fensterlosen Bades, ein wenig muffig. Allerdings wird im RDCC ständig renoviert, so dass dieser Umstand heute möglicherweise bereits behoben ist.

Royal Decameron Club Caribbean Salem Runaway Bay Jamaika

Mehrere kleine weichsandige Badebuchten mit Wassersportmöglichkeiten laden zum Sonnen und Baden ein, es gibt immer genug Sonnnenliegen und Schattenplätze. Ein Strandvolleyballfeld für Jedermann offen, sowie ein Tennisplatz (gegen Gebühr), bieten Gelegenheit zu Sport und Spass mit anderen Gästen. Es gibt einen allgemeinen und einen «Ruhe»-Pool, welche nützlich sind, wenn die Windfahne „Rot“ zeigt. Das Animationsteam ist locker und unaufdringlich, das restliche Personal einfach top. Das Abendprogramm ist abwechslungsreich und wirkt professionell. Man fühlt sich wie zu Hause.

Das RDCC hat mehrere Bars, die gestaffelt geöffnet sind, die letzte in der Disco schliesst um 2 Uhr nachts. Man hat die Wahl zwischen dem Buffetrestaurant und 2 ebenfalls inklusiven A-la-Carte-Themen-Restaurants. Das Essen ist vielfältig und gut und man könnte wirklich den ganzen Tag um sich rum fressen und saufen. Letzteres tun erschreckend Viele. Unser Highlight beim Frühstück ist die Egg-Action-Station, wo man sich (s)ein/e Eier nach Wunsch zubereiten lassen kann. Man hat die Wahl zwischen gespiegelten, gerührten und veromelettierten Eiern mit verschiedenen Zugaben wie Schinken, Gemüse u.v.m.

Wir waren hier 3x, bevor wir uns eigenständig über die Insel bewegten und fanden es nicht nur beim ersten Mal toll. Auch unsere Begleiter, die wir beim 2. und 3. Mal hatten, schwärmen immernoch vom Royal Decameron Club Carribbean, welches wir All-Inclusive-Fans wirklich empfehlen können.

 

MONTEGO BAY

CASTLE VUE BED & BREAKFAST

Geschafft vom langen Flug wollen wir uns nicht sofort in einen Mietwagen setzen, schon gar nicht in einem Land, wo Linksverkehr herrscht und man sich erstmal an das Temperament der anderen Verkehrsteilnehmer gewöhnen muss. Das Angebot von Lawrence, dem Betreiber und Besitzer des « Castle Vue», uns gegen einen kleinen Obolus mit seinem PickUp vom Airport abzuholen, nutzten wir daher gerne. Das gepflegte Anwesen und das Haus befindet sich in der ruhigen Wohngegend „Mango Walk“, ca 10 min Fahrt mit dem Auto vom Flughafen. Lawrence und seine Frau Darleene leben ebenfalls dort. Sie vermieten mehrere super-saubere Gästezimmer mit eigenen Badezimmern inklusive Frühstück. Einige der Zimmer haben Meerblick. Von der rückwärtigen Gemeinschaftsterrasse hat man ebenso eine tolle Aussicht auf das Meer, wohin man allerdings auch gut 10 Minuten mit dem Auto braucht. Lawrence ruft gern ein zuverlässiges Taxi.

Castle Vue B&B in Montego Bay

Die  «Standard- Doppelzimmer», sind grosszügig mit 2 riesigen Doppelbetten und einem grossen Deckenventilator. Die Badezimmer sind unterschiedlich, aber ebenfalls geräumig mit Dusche, aus der manchmal sogar warmes Wasser kam, was auf Jamaika nicht selbstverständlich ist. Der Gemeinschaftsbereich ist zwischen den Zimmern in der oberen Etage zentral gelegen und da nach unten hin alles offen ist, kann es sehr unruhig werden, besonders wenn viele Gäste da sind.

Dafür gibt es im Castle Vue das beste Frühstück Jamaikas. Der Tisch ist üppig gedeckt mit z.B. Ackee and Saltfish, Breadfruit, Jamaican Apples, Orangen und Festival und sucht ausserhalb der AI-Hotels seinesgleichen. Darleene und ihre Küchenhilfe zaubern jeden Tag ein anderes jamaikatypisches Frühstück. An anderen Tagen gab es Calalloo mit Saltfisch, Saltfish Fritters (so eine Art Fischpuffer), Porridge und immer Früchte dazu und reichlich Kaffee oder Tee. Manchmal frühstücken auch die Gastgeber mit den Gästen gemeinsam. Darleene und Lawrence sind liebenswerte Menschen um die 60, mit denen man sich gut unterhalten kann. Lawrence macht vieles Handwerkliche im Guesthouse noch gerne selbst, er ist leidenschaftlicher Marathonläufer und man merkt an der Art, wie er das Guesthouse führt, dass er lange Zeit in Amerika gelebt und gearbeitet hat.

Wir haben uns in diesem megakomfortablen  Guesthouse sehr wohl gefühlt Dafür gibt es von uns ein «unbedingt empfehlenswert».

 

BOSCOBEL

TINA’S GUESTHOUSE
Tina’s Guesthouse war unsere zweite Unterkunft auf unserer Reise. Wir finden ja, „Guesthouse“ klingt sooo gastfreundlich und das sind Beverly, Lansfield und ihre Tochter Aisha, die ihr Wohnhaus mit ihren Gästen teilen, wirklich sehr.

Wir hatten ein Doppelzimmer mit einem gemütlichen Bett, welches ausreichend gross für uns Beide war und einen Ventilator. Ausserdem ein eigenes, sauberes Badezimmer mit WC und Dusche, auch hier gab es auf Anfrage warmes Wasser. Eine Dachterrasse mit Meerblick und Sonnenuntergangsaussicht entschädigte für den nächtlichen Strassensound, der von der Hauptstrasse herüberschallte und die mit Polyesterwatte gefüllten Kissen. Man hört die Trucks kräftig hupen und den Motorsound im niedrigen Gang am Berg. 

Tinas Guesthouse Oracabessa

Frühstück konnte man für den nächsten Tag jeweils vorbestellen, auch Abendessen konnte man morgens für den selben Abend anfragen. Da wir Letzteres anfangs nicht wussten, haben wir es nur ein-zweimal genutzt. Auch in Tina’s Guesthouse wurde uns typisch jamaikanische Kost kredenzt. Kaffee gab es nicht, er ist ja eigentlich Luxus und unsere Einladung auf eine Tasse Selbstgebrühten aus dem mitgebrachten Coffeemaker wurde gern angenommen. Beverly kennt sich noch gut aus mit Kräutern und Heilpflanzen, so durften wir einmal einen Bushtea mit Beinwell probieren.

Insgesamt hatten wir einen sehr nahen Eindruck vom Leben und Schaffen einer jamaikanischen Mittelschicht-Familie. Beverly verdient mit dem Verkauf von Armbändern, die sie selbst knüpft, das Schulgeld für Aisha, die bald aufs College gehen wird. Lansfield, der sogar schon eine Weile in Nürnberg gelebt hat, ist als Reggae-Künstler ‚Michael Fabulous‘ auf Jamaika kein Unbekannter. Trotzdem sind die Beiden sympathisch und auf dem Boden geblieben, das Guesthouse führen sie für Beverlys Tante JusTina, die in den USA lebt.

Auch diese Unterkunft ist wegen der Annehmlichkeiten und dem Family-Feeling
einer unserer Top-Unterkunfts-Favoriten und wir empfehlen es Jamaika-Reisenden, die gern einen Hauch Familienanschluss haben möchten.

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