H wie HO(S)TELS im OSTEN Jamaikas


Lesezeit: 5 Minuten

aktualisiert 2019

PORT MARIA

 

CABARITA HOMESTAY

Das Cabarita Homestay (ehemals Bushman Homestay) wird von Heike Dombrowski betrieben, die nach fast 20 Jahren auf Jamaika 2018 nach Deutschland zurückkehrte. In Port Maria an der Nordostküste Jamaikas vermietet sie in günstiger Lage zwei Gästezimmer für jeweils 2 Personen mit geteiltem Badezimmer in ihrem langjährigen Wohnhaus.

Es liegt direkt an der Hauptstrasse der vom Tourismus unberührten Kleinstadt Port Maria, wo man sich mit allem frisch eindecken kann, was man als Selbstversorger braucht. Anneke und Winston als Ansprechpartner sorgen für das Wohl der Gäste und kümmern sich um deren Anliegen und Wünsche, leben jedoch nicht mit im Haus. 
Auf Wunsch bereiten sie euch Frühstück und andere Mahlzeiten im Haus zu und organisieren für die Gäste Ausflüge und Bootstouren.

Unterkunft von Heike Dombrowski Jamaika

Die Zimmer sind mit viel Liebe und Herzblut im karibischen Stil eingerichtet, sind sauber und haben beide einen Ventilator. Ausser dem Badezimmer sind noch das Wohnzimmer und die gut ausgestattete Küche offen für alle Gäste. Eine Veranda mit Meerblick lädt zum Entspannen ein. Ein Strand ist direkt gegenüber zu erreichen.

Wir besuchten Heikes Homestay auf unserer Tour 2017 und haben damals ihre herzliche Gastfreundschaft im damaligen Bushman Homestay genossen. Wir wünschen Heike, Anneke und Winston ganz viel Erfolg mit dem neuen Konzept und haben darum das Cabarita Homestay in unsere Unterkunfts-Rubrik aufgenommen.

Für weitere Informationen und Buchungsanfragen checkt direkt die Seite vom Cabarita Homestay bei Air BnB.

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PORT ANTONIO

 

PORTY HOSTEL

Der Italiener Stefano betreibt seit einigen Jahren dieses klassische Hostel mitten in Port Antonio, wo wir während unserer Jamaika-Tour 2017 zu Gast waren. Michelle kümmerte sich tagsüber um Küche und Housekeeping und Chris der Stamm-Nightguard verkauft abends Getränke und kocht auf Anfrage gern mit interessierten Gästen. Die drei sind sehr offen, freundlich und hilfsbereit.

Privatsphäre und genug Platz ist uns wichtig, darum hatten wir im Porty Hostel das Privatzimmer mit eigenem Bad gebucht. Das Bett war ausreichend gross, die Matratze gut. Die Kissenfüllung und die hauchdünnen Laken zum zudecken fanden wir gewöhnungsbedürftig. Aber es war, trotz Ventilator im Zimmer, eh warm. Handtücher sind nicht im Preis inbegriffen.  Das dazugehörige «eigene Bad» ist aber ein aussen liegendes WC, welches auch das Personal benutzte. Schlecht war das nicht, wenn das andere WC belegt war, weil jemand musste oder grade duschte. Es gibt – wie in vielen Hostels üblich – für mehrere Gäste nur eine Dusche, was sich natürlich bei der Sauberkeit bemerkbar machte. Meistens gibt es in preiswerten Unterkünften auf Jamaika nur kaltes Wasser zum Duschen. Eine weitere Toilette mit Waschbecken gibt es beim Schlafsaal.

Durch die Menge der Gäste ist es in Hostels nachts immer etwas unruhig. Irgendeiner muss immer aufs Klo, kommt grade heim oder geht an den Kühlschrank im Gemeinschaftsbereich. Wer da wachsame Ohren hat findet wenig Ruhe. Auch in Port Antonio selbst ist nachts immer etwas los. Irgendwo gibt’s immer was zu feiern und die Hunde und Hähne schlafen auf Jamaika ja nie wirklich.

Das tägliche Frühstück im Porty Hostel besteht aus Rührei, Toast und Plantain, was zwar  sehr einseitig, aber vom Preis her okay ist. Kaffee und Tee gab es rund um die Uhr gratis zum Selbstmachen. Die Kaffeemaschine braucht lange, was aber durch die geringe Spannungsleistung überall auf JA mit Elektrogeräten so ist. Küche ist sowieso so ein Thema, wenn viele Menschen etwas Essbares zubereiten wollen. Wir fanden das Benehmen einiger Gäste echt daneben, die benutztes Geschirr nicht abwuschen, sich frei aus dem Kühlschrank von Vorräten Anderer bedienten, volle Ascher stehen liessen und Stefanos Bitte «Feel like home.» sehr wörtlich nahmen. Zudem machten sie sich noch lustig, wenn man dann den Mist aufräumte, den sie hinterliessen.

Porty Hostel ist generell ein offenes Haus, wo man ab und zu auch Freunde von Stefano antrifft. Ein guter Platz für offene und menschenfreundliche junge Leute. Den Fakt, dass sich dort manchmal Nicht-Gäste tummeln, haben Andere bemängelt. Stefano erklärte uns jedoch, dass es grade in einer Stadt sicherer sei, wenn ab und zu jamaikanische Freunde nach dem Rechten sähen, wenn er nicht anwesend sei. Immerhin ist er ja selbst ein weisser Ausländer und nicht alle Jamaikaner seien ihm wohlgesinnt.

 Stefano selbst bietet zwar auf seiner Website einige interessant klingende Touren an, aber da sich wohl die Zusammenarbeit mit den Jamaikanern als unzuverlässig herausstellte, hat er das Tourguiding aufgegeben. Gibt aber gerne Tipps und stellt bei Bedarf Kontakte her.

Das Porty Hostel in Port Antonio empfehlen wir hostelerfahrenen, offenen Mensche  die mit weniger Komfort auskommen und Wert auf herzliche und hilfreiche Gastgeber legen. Hier findet ihr mehr über -> das Porty Hostel und unsere Erlebnisse in Port Antonio lest ihr im Beitrag 27. und 28. Januar 2017 * Port Antonio

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MANCHIONEAL

 

ZION COUNTRY ECO BEACH CABINS

In Muirten Pen an der touristisch kaum tangierten Ostküste hat sich der Niederländer Fredericus Enneking vor mehr als 20 Jahren den Traum von einem kleinen Eco- Resort auf Jamaika erfüllt. In der stufenförmig angelegten, grünen Gartenanlage verteilen sich mehrere, über teils steile Treppen erreichbare Holzbungalows. Diese sind spartanisch aber zweckmässig eingerichtet und haben alle eine Terrasse mit Meerblick. Duschen (Kaltwasser) und sanitäre Anlagen befinden sich separat, sind sauber und in gutem Zustand. Auch beim Duschen kann man den Blick über die Bucht von Manchioneal geniessen, Handtücher sind mitzubringen.

Die Anfahrt war wegen unexakter Geodaten bei Booking.com ein wenig mühsam, am besten man folgt der A4, die bei Manchioneal nochmal einen kräftigen Bogen um die Bucht herum macht. Von der Anglikanischen Kirche in Manchioneal aus sind es etwa 2 km bis die A4 einen Haken nach rechts in Richtung Long Road schlägt. An diesem Haken fährt man geradeaus, an der Strassengabelung ist an einem Baum ein kleines Schild, was den Weg zum Zion Country weist. Die Community selbst ist freundlich, man kann sich jederzeit frei bewegen. Die Reach Falls, zu denen eine Tour sehr lohnenswert ist, liegen in unmittelbarer Nähe.

deutsche Unterkunft Jamaika Osten

Der Gastgeber -der den Spitznamen Free-I trägt- sorgt gemeinsam mit Omar, Koch und gute Seele des Zion Country und Tamara (Housekeeping und Frühstücksservice) dafür, dass es den Gästen an nichts fehlt. Mahlzeiten wie das inkludierte Frühstück oder auf Wunsch zubereitetes Abendessen werden im Gemeinschaftbereich serviert, der ebenfalls eine wunderschöne Aussicht auf die Bucht und das Meer bietet. Getränke wie Wasser, Soft Drinks, Bier und allkoholische Mixgetränke sind im Zion Country zu fairen Preisen erhältlich. Sonntags wird nicht gekocht, da haben die Angestellten des Zion Country frei. Im Ort selbst gibt es kaum Cookshops, geschweige Restaurants, man kann sich aber in Manchioneal oder Long Road mit Lebensmitteln versorgen. Allerdings verfügen die Bungalows nicht über Kühlschränke und man hat auch keine Kochgelegenheit.

Free-I gesellt sich abends gern zu den Gästen im Gemeinschaftsbereich, gibt gewünschte Getränke aus und ist sehr hilfreich mit Empfehlungen, Tipps und Tourorganisation oder tauscht sich gern über Jamaika aus. Auch Omar und Tamara helfen den Gästen, wo sie können. Wer keine Lust auf Gesellschaft hat, lässt den Tag auf der möblierten Terrasse der Bungalows in der Hängematte ausklingen.

Das Zion Country ist der perfekte Platz für ruhesuchende Reisende, die Jamaika abseits vom Touristenrummel entdecken wollen. Uns hat es dort sehr gut gefallen, was auch an der herzlichen Gastfreundschaft lag. Mehr darüber könnt ihr in unserem Tourbericht 29.- 31. Januar 2017 sowie 01. und 02. Februar 2017 lesen.

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