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Nach der Tour ist vor der Tour- Fazit Jamaika 2018- Teil II

Rick's Cafe Jamaika
Lesezeit: 4 Minuten

Nachdem wir in Teil 1 unseres Fazits 2018 auf die Vorbereitungen unserer Jamaika- Tour 2018 und die Sinnhaftigkeit gewisser unterwegs getesteter Dinge eingegangen sind, widmen wir uns in Teil 2 nun unserer „To-Do-und-To-See“- Liste, die man HIER noch einmal nachlesen kann. Zugegeben, der verlinkte Beitrag stellt in dem Sinne keine echte Liste dar, also fassen wir hier schön stichpunktartig nochmal zusammen, was wir uns wo vorgenommen hatten.
Alles, was durchgestrichen ist, haben wir gesehen und erlebt, alles andere bleibt dann wohl für nächstes oder ein anderes Jahr. Kursiv ist alles, was wir ausserdem gesehen und erlebt haben und was nicht ursprünglich geplant war.

Montego Bay

Ein Sightsseing in Montego Bay ist schnell erledigt, es gibt nicht allzuviel, was nach Aufständen und diversen Bränden noch alt und sehenswert ist. Dafür lässt sich gut das Feeling und die Geschäftigkeit einer karibischen Grossstadt nachempfinden.Besonders interessant ist das an Sonntagen wenn die MoBayer sich herausputzen und in die Kirche gehen. Eine echte Schande ist, dass wir es immer noch nicht zum Bellefield Greathouse geschafft haben, was ja nicht allzu weit von unserem Domizil entfernt ist. Das Bambusfloß-Rafting bei Lethe haben wir zugunsten von Einkauf und Sightsseing drangeben müssen. Dafür waren wir endlich richtig im 2017 brandneu eröffneten Hardrock- Café Montego Bay.
Nachzulesen in 02.- 04. Februar 2018* Basel nach Montego Bay.
Diese beiden lagen auf dem Weg :

Lucea

Luceas Uhrenturm hat eine interessante Geschichte, aber da wir aus unerfindlichen Gründen nicht in die Stadt gefunden haben, wird auch diese Sehenswürdigkeit noch auf uns warten müssen. Dass das Hanover Museum geschlossen ist, steht leider weder im aktuellsten unserer Reiseführer, noch im Internet.

Negril

Negril zieht sich scheinbar endlos am Norman Manley Boulevard entlang, richtig in Negril ist man aber erst im Westend. Negril…hat einen wirklich schönen Strand, der es unter die schönsten 10 der Welt geschafft hat. Ausserdem hat Negril noch einen schönen Strand. UND einen schönen Strand… Wer Sonne, Strand und Meer in den Ferien auf Jamaika bevorzugt, ist hier sicher goldrichtig. Für Touren ins Hinterland sollten wir das nächste Mal sicher mehr als 3 Tage Verweildauer einplanen.

lagen beide auf dem Weg nach Bluefields respektive Belmont, haben sich aber erfolgreich vor uns versteckt.

Belmont und Bluefields

Sollte man gesehen und besucht haben! Warum kann man nochmal im Beitrag
09.und 10. Februar 2018* Belmont nachlesen.

Die drei haben sich so am Rande ergeben,
waren aber darum nicht weniger schön und interessant.

Parottee Bay

Savanna la Mar und Black River sind in etwa so, wie die meisten mittelgrossen Städt auf Jamaika: Eben eine mittelgrosse Stadt. Auch die Sehenswürdigkeiten wiederholen sich in vielen Städten und beschränken sich oft auf das Rathaus (Courtyard), ein paar schöne Kirchen und vielleicht einen Uhrenturm. Wenn es nicht eine bedeutende Persönlichkeit oder eine andere Attraktion gibt. Sonst kann man in Black River noch Krokodile gucken, was wir aber schon 2017 von Treasure Beach aus gemacht hatten. Mandeville unterscheidet sich von den anderen beiden nur darin, dass es etwas grösser und ein gewisser Wohlstand sichtbar ist. Es lohnt sich trotzdem, in diesen Orten einen Zwischenstopp einzulegen und einfach mal die „Stadtluft“ zu schnuppern.

Viele Wasserfälle hatten wir ja nicht auf der Liste, offiziell nur einen und nicht mal den haben wir geschafft. Auch die anderen beiden Aktivitäten hätten wir alleine eh nicht gefunden. Statt in

lecker Fisch zu futtern, haben wir uns lieber einen

gegönnt und Robinson gespielt.

können wir ruhigen Gewissens streichen. Hätte nicht an den Grundschulen jeweils der Name gestanden, wir hätten nicht gewusst, dass wir in zwei deutschen bundeslandshauptstädten sind. Aber schöne, ordentliche Gemüsefelder gibts in der Gegend! Das Munroe College (ehem. Potsdam School) war auch wirklich sehenswert.

The Alps haben wir zwar auch nicht wissentlich bezwungen, die Fahrt vom Süden in den Norden war trotzdem landschaftlich mindestens so wunderschön und strassentechnisch wirklich oft genauso nervenkitzelnd wie in den echten Alpen.

Runaway Bay

Warum wir von der ganzen Liste nur die Hampden Rum Tour streichen können, haben wir im Beitrag 15.und 16.Februar 2018* Rumtouren in und um Runaway Bay begründet.

Und zuletzt haben wir dann doch noch einen Wasserfall besucht, zwar ohne ihn zu erklettern, aber dafür wird man beim

wenigstens nicht nass.

Somit steht es 17:15 zugunsten der verpassten Aktivitäten. Wenn man aber die ungeplant stattgefundenen zu den geplant stattgefundenen addiert, zeigt sich, dass wir doch insgesamt mehr erlebt haben, als die Auswertung der To-Do-Liste zunächst erahnen lässt.

„Alles kann- nichts muss.“
Das war das Credo unserer Jamaika- Tour 2018. Schliesslich sind es ja unsere Ferien und die Begegnungen und der Austausch mit Menschen sind uns immernoch wichtiger und machen auch mehr Freude, als das sture „Abarbeiten“einer Liste.

In dem Sinne: Lasst euch nicht stressen auf eurer ganz persönlichen Jamaika- Reise!

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