Das JERK- Unser ©


WARNUNG AN ALLE VEGETARIER:
DIESER BEITRAG WIRD FLEISCH ODER
TEILE VON FLEISCH ENTHALTEN!!!

Die ersten warmen Tage locken spätestens jetzt alle aus der Hütte.
Man kriegt wieder Lust auf Draussen
und für die Meisten heisst das: Angrillen.
Für viele heisst das sogar: FLEISCH!!!

Auch wir sind bekennende Fleischfresser und wissen schon,
was in der nächsten Grillsaison auf den Rost kommt.
Der Titel lässt es erahnen:

!JERK- das Jamaikaners Leibgericht!
Natürlich lassen wir euch nicht hungernd daneben stehen und teilen gerne Tipps und Tricks für ein gutes Jerk- Chicken.
Doch vor dem Essen… lasst uns beten:

Jamaican Jerk Rezept

„Jerk“ bedeutet übrigens im Deutschen „Narr“ oder „Idiot“, was gar nicht so an den Haaren herbeigezogen ist. Die Maroons bereiteten ihr Fleisch zu, indem sie es in einer Bodengrube über Glut langsam garen liessen. Damit die Engländer nicht mitbekamen, wo sich ihre Siedlungen befinden, legten sie Zweige und Blätter darüber, damit man den Rauch nicht sah. So wurden die Verfolger ge-narr-t, also quasi ge-jerk-ed und die Zubereitungsart bekam ihren Namen. Die Würze und Schärfe erklärt man sich damit, dass marinieren das Fleisch haltbarer machte.

Jedoch wie kriegt man heutzutage den leckeren Jerk-Geschmack ins Huhn? Oder Schwein. Oder Fisch. Oder unserethalben auch Tofu. Jerk-Tofu- dafür gibts tatsächlich Rezepte im www! – grins. Die hier beschriebenen sind inspiriert von Volker Memmel, in dessen Jamaica Beach Cottages wir dieses Jahr zu Gast waren.
Für ein würzig-scharfes Jerk braucht es zunächst einmal etwas, was die Meisten von uns immer im Haus haben: ZEIT! Mindestens über Nacht sollte das gewürzte oder marinierte Fleisch im Kühlschrank ruhen, bis es auf den Grillrost darf. Am Originalsten grillt man auf einem Smoker auf Piment-Holz oder Piment-Spänen, welche aber hierzulande kaum zu kriegen sind. Vorher reiben wir die Hühner- oder Schweineteile zärtlich mit folgender Gewürzmischung ein:

– 2 Esslöffel Zwiebelpulver
– 1 Esslöffel Knoblauchpulver
– 1 Esslöffel Rohrzucker
– 1 Esslöffel Meersalz
– 1 Esslöffel getrockneter Thymian, bei frischem entsprechend mehr verwenden
– 1 1/2 Teelöffel gemahlener Piment
– 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
– 1 Teelöffel scharfer Paprika
– 1/2 Teelöffel schwarzer gemahlener Pfeffer

Es schadet sicher nicht, das Fleisch mit etwas Öl zu bestreichen, bevor es auf dem Grill landet und dann bei eher sanfter Hitze durchschmurgelt. Alternativ kann man aber auch eine Marinade zubereiten, in der man das Grillgut ziehen lässt:

– 2- 3 Esslöffel von der genialen Gewürzmischung oben
(oder einer aus Jamaika mitgebrachten)

– 3- 5 Esslöffel Pflanzenöl
– 2 Frühlingszwiebeln
– 1 Zehe Knoblauch
– 2 cl Limetten- oder Zitronensaft
– 1-2 (je nach Schärfewunsch) frische Chili oder Scotch Bonnet (wer hat)
– 1 Esslöffel Rohrzucker
– etwas Ketchup nach Belieben

Jamaikanische Küche

Alle Zutaten im Standmixer oder Blender so fein pürieren, dass eine sämige Marinade entsteht, in die man nun das Fleisch nach Wahl einlegt. Vom Huhn kann alles verwendet werden, vom Schwein geht Bauch oder Nacken in dicken Scheiben am Besten.

Und wenn das Wetter doch nicht mitspielt? Wir haben etwa 5 Esslöffel von einer Jerk-Gewürzpaste, die wir aus Jamaika mitgebracht hatten, mit den Frühlingszwiebeln, dem Knoblauch, Zitronensaft, Zucker, Piment, Pfeffer, etwas Ketchup und ein paar getrockneten Minichilies im Standmixer geschreddert. Damit wurden 1,5 Tage lang ein paar Hühnerunterkeulen mariniert und auf dem Blech im vorgeheizten (180 Grad, Umluft) Ofen ca 45 min gebrutzelt. Nach der Hälfte der Zeit kann man das Fleisch umdrehen und gegebenenfalls noch Marinade oder Öl nachstreichen. Dazu gab es Festivals, die wir mithilfe einer ebenfalls mitgebrachten Backmischung nicht sooo schlecht hinbekamen.

Wir wünschen euch: Gutes Gelingen, Guten Appetit
und eine würzig-scharfe Grillsaison!

Und wie immer gilt auch für diesen Beitrag: Teilt eure Jerk-Erfahrungen mit uns! Entweder als Kommentar unter diesem Beitrag
oder auf unserer Facebook- Seite oder in unserer Facebook Gruppe.

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