DIE PREISFRAGE oder Was kostet eine Jamaika- Reise?


Eine der uns am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Jamaika- Tour ist:
„Was kostet der Spass?“
Unsere Art Jamaika zu bereisen, ist sicher nicht die Preiswerteste. Darauf kommt es uns auch gar nicht an. Ihr habt auch bestimmt schon bemerkt, dass wir selten Preise benennen. Bei Vielem stellt sich uns nicht die Frage „Was kostet es?“ sondern „Was ist es uns wert?“ Ausserdem:

JAMAIKA IST KEIN BILLIG- REISE- LAND

Trotzdem wollen wir ein wenig auf die „Preisfrage“ eingehen und ein paar Tipps weitergeben, die eventuell helfen, den einen oder anderen Jamaikadollar zu sparen.

Was kostet die Welt auf Jamaika?

Mit welchen Kosten muss man auf Jamaika rechnen? Generell ist das Touristen- Leben als Selbstverpfleger in Jamaika ungefähr so teuer, wie in Deutschland. Es sei denn, man möchte jeden Tag nur Instant-Nudeln essen. Das wäre jedoch schade, denn die Jamaikanische Küche ist vielfältig und lecker! Jamaika ist eine Insel und vieles muss importiert werden und das schlägt sich auf den Preis nieder. Auch der Status „Tourist“ sorgt für Preisaufschläge. Die heimischen Obst- und Gemüsessorten oder Fleisch wie Hühnchen sind auf grossen Märkten deutlich günstiger. Auch an Ständen am Strassenrand wird allerhand Selbstangebautes, wie Früchte und Gemüse verkauft. Die Fischer verkaufen ihren Fang frühmorgens direkt ab Boot.

Port Maria Strand

Als Tourist ist es für manche Sachen oft sinnvoller, den Supermarkt aufzusuchen. Wir versorgen uns dort hauptsächlich mit Kaffee und Getränken wie Wasser, Säften, Red Stripe, Cola und Rum. In größeren Märkten haben die Produkte feste Preise, sodass man als Tourist nicht mehr zahlen muss. Dies ist sonst nämlich meist überall der Fall, wenn man nicht handeln kann oder will. Wer auswärts essen geht, findet je nach Budget meist etwas Passendes. Sparfüchsen empfehlen wir lokale Strassenküchen und Jerkgrills. Sie sind vergleichweise preiswert und es schmeckt dort auch noch besser.

Wie man sich bettet, so liegt man- Unterkunftskosten auf Jamaika

Bei Unterkunftskosten kann man sparen, wenn man ausserhalb der Hauptsaison (Nov.- Februar) nach Jamaika reist und lokale Unterkünfte wählt. Allerdings sollte man auch da keine Dumpingpreise erwarten. Sein Lager irgendwo im Busch aufzuschlagen oder am Strand eine Hängematte zu spannen, ist aus verschiedenen, auch sicherheitsrelevanten Gründen wirklich nicht ratsam. Für ein Hostel-Bett im Schlafsaal sollte man schon um 15 USD einplanen. Unsere Unterkünfte liegen im Schnitt bei 50 USD für zwei Personen. Mal mehr, mal weniger. Mal mit, mal ohne Warmwasser. Mal mit, mal ohne Frühstück. Ein hoher Preis ist erfahrungsgemäss nicht immer ein Indiz für hohen Standard und auch die Bewertungen sind oft nicht objektiv sondern irgendeinem Jamaikafeeling entsprungen.

Von A nach B – Transport auf Jamaika

Für die Fortbewegung auf Jamaika braucht man mindestens eins von zwei Dingen: Entweder Zeit, dann kann man recht preiswert die lokalen Transportmöglichkeiten wie Route-Taxis und die lokalen Busse nutzen, welche vergleichsweise preiswert sind, aber nur auf festgelegten Routen verkehren. 
Oder Geld, dann kommt man schneller voran, weil man entweder mit einem Privattaxi unterwegs ist oder gleich einen Mietwagen nutzt. Letzteres ist eher unser Ding, denn wir haben meist keine Zeit und wollen gern so flexibel wie möglich bleiben. Unsere Wahl fiel auf AVIS, weil wir schon daheim AVIS-Kunden sind. Wenn man eine der Mietwagen-Agenturen vor Ort in Jamaika wählt, kann man sicher ein wenig sparen, doch sollte man immer schauen, was im Preis enthalten ist. Null Selbstbeteiligung bei Unfall und Pannenhilfe sind gerade auf Jamaika eine feine Sache.

Wie teuer ein Mietwagen ist, hängt von der gewählten Grösse ab.
Grössebestimmende Faktoren können ausser der Personanzahl sein:

Der Mietzweck = Will man ganz Jamaika umtouren oder nur einen einzigen Tagesausflug machen?
Gepäckumfang = Kleines Auto- kleiner Kofferraum, 5 Leute im Auto und alle mit mindestens einem Rucksack auf dem Schoss- das schmälert das Fahrvergnügen erheblich!
Geplante Orte = Wer wirklich etwas von Jamaika sehen und das echte Jamaika erleben will, braucht ein Fortbewegungsmittel, was allen Umständen standhält. Darum entscheiden wir uns immer für die selbe Kategorie („Suzuki Vitara und ähnlich“) und sind bisher auch in den Bergen Jamaikas sprichwörtlich sehr gut damit gefahren.
Kontaktfreudigkeit = Würde man gerne auch spontan andere Reisende mitnehmen wollen? Mit Gepäck kann das auch in unserer favorisierten Katagorie schon ein Platzproblemchen sein.
Mehr erprobte Tipps für Jamaika im Mietwagen <<< könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen

Wir raten aufgrund Erfahrungsberichten Anderer übrigens dringend davon ab, Autos von unbekannten Privatpersonen zu mieten. Auch bei bekannten Leuten sollte man immer die Versicherungskonditionen seiner Privathaftpflicht daheim im Kopf haben. Am Besten schon vor Reiseantritt für den Fall des Falles vorsorgen. Sonst sind die guten Freunde auf Jamaika längstens welche gewesen.

Jamaikanischer Truck

Wer sich keinen Mietwagen nehmen möchte und auch nicht die Nähe der Einheimischen in übervollen Routetaxis sucht, der sollte sich für Ausflüge und Touren einen festen Taxifahrer nehmen, oft wissen die Gastgeber einen guten. Oder wenn ihr im Taxi unterwegs seid und der Typ am Lenkrad macht euch Laune, dann lasst euch seine Businesscard oder seine Handynummer geben. Mit einem festen Driver kann man oft günstige Pauschalpreise aushandeln. Aber denkt daran, nicht zu übertreiben, Benzin ist auf Jamaika nicht viel billiger als hier.

Fünf vor Flug ab in die Ferien- Flugkosten nach Jamaika

Am Schluss noch das leidige Thema Flugkosten. Auch da sind wir nicht die Räpplispalter, weil wir es gerne komfortabel haben. Darum wählen wir immer den Direktflug. Von Frankfurt nach Montego Bay mit CONDOR. Punkt.
Düsseldorf, Köln, München… sind alle zu weit weg für uns und die Anreise dorthin würde die gesparten Kosten wieder auffressen. Zumal 5 Wochen Ferien auch gut eingeteilt werden wollen. Vom Badischen Bahnhof in Basel nutzen wir den „Zug-zum Flug“- Service am Vorabend des Fluges und Übernachten dann in Flughafennähe in Frankfurt am Main.
Pfennigfuchser und zeitlich Flexible sollten auch hier die Nebensaison- und Sonderangebote nutzen. Es lohnt sich wirklich, den einen oder anderen Newsletter von Fluggesellschaften zu abonnieren oder regelmässig die Flugpreise im Auge zu behalten.

Wie man sieht, kann man die Kosten für Individualreisende auf Jamaika nicht wirklich pauschalisieren, denn dann wäre es ja keine Individualreise mehr.
In dem Sinne wünschen wir euch eine
GUTE REISE NACH JAMAIKA!

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